Als mir mein Mann vor ein paar Monaten mitteilte, dass wir im Frühling in die Karibik, nach Santo Domingo reisen würden, war ich hellauf begeistert.
Damit wurde nämlich mein größter Traum erfüllt. Eifrig habe ich die Reiseführer gelesen und darin stand geschrieben, dass Santo Domingo die Hauptstadt der Dominikanischen Republik - Insel Hispaniola - ist.
Die Stadt liegt an der Mündung des Rio Ozama.
Meine Spannung stieg immer mehr an je näher die Zeit kam. Unser Flug endete am Flughafen von Santo Domingo und dort nahmen wir uns einen Mietwagen.
In der Stadt hatten wir bereits ein hübsches Hotel gebucht - von dort aus starteten wir unsere Exkursionen in die nähere Umgebung. Zu sehen gab es in der Stadt eine ganze Mange. Gerade die Altstadt ist berühmt und gilt als Weltkulturerbe.
Die Spuren der spanischen Erorberer sind überall zu entdecken.
So steht auf dem Plaza de Hispanidad der Alcazar de Colon - die Residenz des Vizekönigs -, der heutzutage ein Museum ist, in dem man gut das Leben der prunkvollen Kolonialregierung nachvollziehen kann. Schön ist auch die die Catedral de Santa Maria la Menor, die zwar von außen recht sparsam ist, aber innen durch die 14 Kapellen mit den verschiedensten herrlichen Altären einfach phantastisch ist. Ein Hingucker ist auch das Regierungsgebäude, welches aussieht wie das Washingtoner Kapitol.
Im Faro de Colon findet man das Grabmal Columbus und hier sind auch einige wunderbare Museen untergebracht. Ein unvergessliches Erlebnis ist auch ein Ausflug in die Mangrovenwälder, die Natur haut einen völlig um. Natürlich haben wir auch das Strandleben genossen, schließlich sind die Strände der Karibik ja weltberühmt und der Flair ist einzigartig mit Palmen, weißem Sand, knallblauer Himmel, Steeldrums und Rumcocktails...das ist Wohlfühlen pur. Toll ist auch ein Aufenthalt auf der Halbinsel Samana, die an der Atlantikküste der Dom.Rep. gelegen ist. Hier liegen Schiffswracks in der Bucht - in der man tauchen kann -, es gibt Wasserfälle und die Stadt Santa Barbara de Samana, die auch sehr sehenswert ist. Auch Wale kann man hier beobachten.
Das kreolische Essen war überall sehr lecker und man kann viele Spezialitäten bekommen wie zum Beispiel Fisch in allen Varianten und Fleisch und viel Gemüse.

