Im Atlantischen Ozean liegen einige größere Inseln wie z.B. Grönland oder Island, Inselgruppen wie beispielsweise die Azoren, Kanaren, Kapverden und auch kleinere, abgelegene Inseln wie Madeira oder St. Helena.
Grönland, das Land des Eises, der Inuit ("Menschen") bietet vor allem Individualtouristen, die das Extreme suchen, einzigartige, spektakuläre Eis- und Gletscherlandschaften, grüne Wiesen und eine sonst unbekannte Tierwelt.
Island, ehemals das Land der Wikinger und Ausgangspunkt für viele ihrer Entdeckungsfahrten, bis hin nach Amerika und Grönland, bietet seinen Besuchern weite Ebenen, ebenso hohe Berge und Trolle und Feen, die mit den freundlichen Menschen eng verbunden sind. Kulinarische Köstlichkeiten wie Hákarl (Hai), sollte man auf keinen Fall verpassen!
Die autonomen, zu Portugal gehörenden Azoren, eine Inselgruppe aus neun größeren und mehreren kleineren Eilanden, sind dank ihrer entfernten Lage (1.500km) vom Festland, eher ein Insider-Tipp.
Aber bei modernen Seefahrern und auch bei Naturfreunden sehr geschätzt und bekannt. Traumhafte Landschaften, imposante Pottwale und eine natürliche, ehrliche Gastfreundschaft, nein Liebenswürdigkeit der Azorianer, machen eine Reise zu diesem Flecken Erde aus.
Das isoliert liegende Madeira, die Blumeninsel ist als Wanderparadies bekannt. Blumen, vom Vulkanismus geprägte Landschaften und Levatas (Bewässerungsgräben) sind das Sinnbild dieser wirklich idyllischen Insel.
Von Madeira nicht weit entfernt liegen die touristisch sehr erschlossenen sieben Inseln des kanarischen Archipels. Doch auch hier reihen sich fantastische, wüstengleiche Landschaften steile Klippen, schroffe Felsen und Schluchten und weite Wälder aneinander. Alle erdenklichen Sportmöglichkeiten wie Tauchen, Surfen, Paragliding, Wandern oder “faul” in der Sonne liegen werden auf Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, El Hierro und La Palma angeboten.
Auch kulturelle Angebote wie Festungen, Kirchen und alte traditionelle Bürgerhäuser, einfach das kanarische Leben und die Tradition machen die Inseln samt ihres beständigen, angenehmen Klimas so attraktiv. Rau, ursprünglicher und vor allem windig geht es auf den Kapverden zu.
Ungefähr 500 Kilometer vor der afrikanischen Küste liegen neun bewohnte Inseln. Der Tourismus steckt hier wahrlich noch in den Kinderschuhen, doch traumhafte Sandstrände, mächtige Vulkanlandschaften, der Atlantik und die stets lächelnden Inselbewohner sprechen einfach für sich.
Das im Südatlantik gelegene St. Helena, britisches Überseegebiet ist ein kleiner Rohdiamant, da sie derzeit nur mit dem Schiff erreichbar ist.
Sie ist eine der letzten unberührten subtropischen Inseln und versprüht ihren ganz eigenen Charme durch Landschaften, der Natur und ihrer einzigartigen Geschichte.

