Island, die größte Vulkaninsel der Welt besteht fast vollständig aus Lava und Tuffgestein, sie erstreckt sich im Nordatlantik südlich des nördlichen Polarkreises.
Im 9. Jahrhundert erstmals von den Wikingern besiedelt, leben heute
310 000 Menschen in der faszinierenden Landschaft zwischen Gebirgen, Küsten und Naturgewalten.
Der Tourismus erlebte in den letzten Jahrzehnten einen starken Aufwärtstrend, immer mehr, größtenteils europäische Urlauber entdecken die Schönheiten und den rauhen Charme Islands.
Bei einem Aufenthalt von bis zu 3 Monaten genügt ein gültiger Reisepass oder Personalausweis, auch werden keine speziellen Impfungen vor der Einreise benötigt.
Island besitzt ein gut ausgebautes Straßensystem, eine Ringstraße führt rund um die Insel. Davor mit dem PKW in die bergigen Regionen aufzubrechen wird abgeraten. Die höchste Erhebung ist der Hvannadalshnukur mit 2119 Metern, der überwiegende Teil des Landes liegt jedoch in einer Höhe von 500-700 Metern.
Temperaturen von 0-3 Grad im Winter und 12 - maximal 20 Grad im Sommer garantieren ganzjährige Touristenströme, als ideale Reisezeit empfehlen sich die Monate Juni bis August.
Die Pallette der Übernachtungsmöglichkeiten reicht vom Luxushotel in Reykjavik bis zum Zeltplatz am Fuße eines idyllischen Wasserfalles. Immer beliebter wird auch Urlaub auf dem Bauernhof.
Island eignet sich hervorragend zum Angeln, Radfahren, Reiten, Rafting oder Skilaufen.
Die reiche Vogelwelt lockt Beobachter aus aller Welt in die Heimat von Islandfalke und Schnee-Eule.
Entlang des Goldenen Rings liegen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes.
Der historische Ort Pingvellir, Versammlungsstätte des Althing, des isländischen Parlaments, der Wasserfall Gullfoss, der den Fluß Hvita 32 Meter tief ins Tal stürzen läßt oder das Thermalgebiet Haukadalur mit seinen Geysiren.
Reykjavik ist die nördlichste Haupstadt der Welt, der Name "Rauchbucht" hat seinen Ursprung in den zahlreichen heißen Quellen überall im Land.
Reykjavik das ist Betriebsamkeit am Hafen und ein fast ländliches Flair zwischen den typischen niedrigen Häusern mit ihrer bunten Wellblechverkleidung.
Wahrzeichen der Stadt ist die 1945-1986 erbaute Hallggrimskirkja, die größte Kirche Islands, in ihrem Aussehen an eine Basaltformation erinnernt.
Isafjördur ist das kulturelle Zentrum der Westfjorde, der quirlige Ort besitzt ein Heimat- und ein Fischereimuseum. Bootsfahrten und Rundflüge in die Fjorde werden angeboten.
In Akureyri, der "Hauptstadt" des Nordens legen die großen Kreuzfahrtschiffe auf ihrem Zwischenstopp in Island an. Auch ist der Ort Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in die Berge.

