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Maspalomas auf Gran Canaria06.03.2010 von Thomas | Keine Kommentare » |
Das an der Südspitze Gran Canarias, der kanarischen Inselgruppe zugehörig, gelegene Maspalomas liegt an der Küste des Atlantiks. Der südöstliche Abschnitt ist durch die Dünen von Maspalomas vom Meer getrennt. Die Infrastruktur des Ortes ist größtenteils auf die Ferienanlagen des Ortes zentriert. Die ältesten Anlagen, aus den 60er Jahren, finden Sie im südlichen Teil, El Oasis.
Hier steht unter anderem der Faro, einen Leuchtturm. Der südwestliche Teil heißt Meloneras. Hier finden Sie vorwiegend größere Hotelanlagen, ein Einkaufszentrum und eine Kongresshalle, die 1997 gebaut wurde. Der mittlere und östliche Abschnitt trägt den Namen Campo International. Hier stehen überwiegend Bungalowanlagen und ein Golfplatz.
Den nordwestlichen Teil Maspalomas nennt man Sonnenland, hier wurden seit den 80er Jahren kleinere Hotels und private Wohnanlagen angesiedelt, wobei sich seit 1997 größere Hotels hinzugesellt haben. El Hornillo liegt im Westen des Ortes, es ist der Wohnort von gut situierten Einwohnern. El Tablero hingegen befindet sich im Norden, ei Ort, in dem es kaum Hotels gibt und viele Angestellte der Touristikhotels wohnen. Richtung Osten geht Maspalomas nahtlos in Playa del Inglés über. Beide Orte gehören zur Gemeinde von San Bartolomé de Tirajana.
Maspalomas ist der älteste Urlaubsort an der Südküste Gran Canarias. Der Name Maspalomas bedeutet „viele Tauben“. Der Ort ist vom Tourismus geprägt und es gibt sonst keine anderen Wirtschaftszweige in der Stadt. So können Sie hier viele Einkaufszentren und Vergnügungsparks finden. Eine Attraktion der extraklasse ist der nur zehn Kilometer nördlich gelegene Palmitos Park. Dieser wurde aber leider während der verheerenden Waldbrände, in den letzten Julitagen 2007, erheblich in Mitleidenschaft gezogen und ist bis auf weiteres geschlossen. Maspalomas ist durch die Inselautobahn und durch Buslinien mit dem Flughafen und der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria sowie der Westküste verbunden. Einwohner wie auch Touristen nutzen gerne und oft das gut ausgebaute und günstige Nahverkehrsnetz. Die in der Regionalsprache genannten „Guaguas“ fahren den ganzen Tag über.
Am Leuchtturm El Faro, der eine Höhe von 68 Metern vorweist und aus dem 19. Jahrhundert stammt, können Sie eine Oase, mit dem Namen „La Charca“, sehen. Hier brüten nicht nur zahlreiche Wasservögel, nein, denn das Gebiet steht zudem seit 1987 unter Naturschutz.
Über eine Länge von sechs Kilometern und eine Breite von zwei Kilometern erstrecken sich die Dünen im Südosten von Maspalomas. Der hier befindliche Sand besteht nicht aus Gesteinstrümmern, sondern überwiegend aus von der Brandung angeschwemmtem und zerriebenem Korallen- und Muschelkalk. Der durch die Calima verwehte Sand aus der Sahara ist nicht der eigentliche Ursprung dieser Dünen. In diesen Dünen liegt das einzige offizielle FKK-Gebiet Gran Canarias.