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Gent – eine belgische Mittelalter-Stadt

25.01.2010 von Thomas | Keine Kommentare »

Die belgische Stadt Gent in Ostflandern ist seit dem Mittelalter eine bedeutende und lebendige Stadt. Auch heute noch gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und die Stadt macht einen lebendigen Eindruck. Sie liegt am Zusammenfluss von Schelde mit dem Fluss Leie und ist immerhin die drittgrößte Stadt Belgien.

Genau wie die nahe Stadt Brügge gilt Gent auch als eine der schönsten Städte Europas und konkurriert mit Brügge. Gent hat auch eine sehr gut erhaltene und gepflegte mittelalterliche Architektur. Besonders schön sind die beiden Uferstraßen „Graslei“ und „Korenlei“ mit ihren stolzen, historischen Giebelhäusern zu beiden Seiten. Hier wird man als Besucher regelrecht ins Mittelalter transferiert.

Ebenfalls ist die im gotischen Stil gehaltene St.-Nikolauskirche am Korenmarkt einen Besuch wert. Diese stolze Kirche enthält den von Jan van Eyck gestalteten mächtigen Genter Altar. Die Grafenburg Gravensteen ist eine der größsten Wasserburgen Europas. Sie steht zur Besichtigung offen und enthält ein Waffenmuseum über mittelalterliche Waffen und ein Folter- und Gerichtsmuseum.

Weiterhin wären auch noch das Rathaus und die Tuchhalle zu nennen, die ebenfalls historisch interessant und gut erhalten sind. Ein anderer interessanter Bau ist das Ons Huis, das im Stil des Elektrizismus gehalten ist und von dem Sohn der Stadt Victor Horta entworfen wurde, einem bekannten belgischen Architekten.

Eine Abwechslung zu der Besichtigung historischer Architektur sind die bekannten großen kulturellen Ereignisse der Stadt, wie die Gentse Feesten oder das Festival van Vlaanderen. Diese Stadtfeste sind auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn es dann sehr voll in der Stadt wird.

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