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Jamaika – Cocktails , Reggae and Dreams15.06.2009 von Thomas | Keine Kommentare » |
Jamaika ist das Land des Reggae, der endlosen, weissen Strände und der reizvollen, landschaftlichen Gegensätze. Als drittgrößte Insel der Antillen ist sie eines der beliebtesten Urlaubsziele. Der Norden ist beprägt durch üppige, grüne Vegetation, wo hingegen der Süden einer Wüstenlandschaft mit bizarren Kakteen gleicht. In der Mitte der Insel befinden sich die “Blue Mountains”, die bis 2200 Meter aufragen. Hier wird der berühmte Blue Mountain Kaffee angebaut. Das Wetter ist das ganze Jahr über angenehm warm. Nur im August bis Dezember kommt es zu starken Regengüssen.
Kingston ist die Hauptstadt von Jamaika mit 750 000 Einwohnern. Sie liegt zwischen den Blue Mountains und dem Südpazifik. Das Geschäftsviertel befindet sich direkt am Hafen, wo man am Wasser entlang, auf dem Ozean Boulevard, die Gegend erkunden kann. Im Münzmuseum findet man Reste der nach dem Erdbeben im siebzehnten Jahrhundert untergegangenen Piratenstadt “Port Royal” und Exponate aus der Zeit der Taino-Indianer, der ersten Bewohner von Jamaika.
Die meisten Touristen zieht es allerdings nach Montego Bay. Die Innenstadt ist eine Symbiose aus modernen Bauwerken, historischen Gebäuden und Hütten. Hier gibt es eine Vielzahl von Duty-Free-Shops, fliegenden Händlern und kleinen Läden. Nördlich des Stadtkerns befinden sich Hotels, Gasthäuser und das Spielkasino. Hier gelangt man auch zu den öffentlichen Stränden. Montego Bay hat nicht nur als Tourismuszentrum eine große Bedeutung sondern war auch früher der bedeutendste Umschlagplatz für Zuckerrohr. Später kam der Export von Bananen dazu.
Wer etwas abseits vom normalen Touristenstrom Urlaub machen möchte, ist neben anderen kleineren Städten in Black River richtig. Die Hafenstadt mit 4000 Einwohnern liegt an der Mündung des Black Rivers, der seinem Namen nach sehr dunkles Wasser führt. Um 1900 hatte das Städtchen eine Blüte, hervorgerufen durch den Handel mit Holz, das auf dem Fluss zum Meer transportiert und dort in große Schiffe verladen wurde. Von Black River aus kann man Flussfahren in das tropische Hinterland unternehmen, wobei man Krokodile, exotische andere Tiere und Vögel sehen kann.
Neben dem berühmten Rum und Raggae gibt es auch noch wunderschöne botanische Gärten auf Jamaika. Einer der prächtigsten ist der Coyaba River Garden. Dort gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Farnen – in Jamaika wachsen 550 unterschiedliche Sorten – und die wichtigsten Pflanzen der Insel: Königspalmen, Bananenbäume und Kokospalmen, Hibiskus, Bougainvillea, Anthurien, usw., die zeigen, dass Jamaika seinem Ruf als Garten Eden gerecht wird.