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Oman – Land zwischen Tradition und Moderne

03.11.2008 von Thomas | Keine Kommentare »

Eine Reise in eine andere, eine faszinierende Welt, das ist eine Reise durch Oman, die sich aber durch den Zyklon Gonu, der den Nord-Oman im Juni 2007 verwüstet hat, wesentlich erschwert hat. Im Großraum Maskat, der Hauptstadt, hat sich die Situation weitgehend normalisiert. Die Schäden an der Infrastruktur wurden aber nur provisorisch repariert. Die Aufräumarbeiten in den besonders betroffenen Gebieten werden auch in absehbarer Zeit noch nicht abgeschlossen sein.

Viele Straßen durch das Wadi Adai sind komplett zerstört worden und werden noch auf Monate hinaus nur auf einer Schotterpiste befahrbar sein. Davon betroffen ist auch die Urlaubsregion zwischen Maskat und Sur. Die historische Stadt Quriat und die Region um Sur wurden durch Überschwemmungen teilweise zerstört. Aus diesem Grunde sollte man sich gleich auf dem Flughafen von Makat einen Geländewagen mieten, für den man einen Internationalen Führerschein benötigt, und sich beim Autovermieter genau erkundigen, welche Strecken befahrbar und welche Städte wieder erreichbar sind.

Für die Einreise nach Oman benötigt man ein Visa zur einmaligen Einreise, das man ohne Probleme am Flughafen für eine Gebühr von zwölf Euro erhält.

Makat
In Makat, auch Muscat, beeindrucken die breit angelegten Straßen und die gepflegten Grünanlagen. Am interessantesten ist jedoch die Altstadt mit ihren Forts, den lebendigen Souks von Muttrah und die etwas überdimensionale Sultan-Qaboos-Moschee. Es werden auch Bootstouren zur Delfinbeobachtung angeboten.

Hajar-Berge und Nizwa
Fährt man landeinwärts in die Bergregionen des Oman befährt man eine unglaublich spektakuläre Gebirgspiste quer durch das Wadi Bani Anf bis nach Nizwa mit dem sehenswerten Fort und einigen Souks. Nur mit dem Geländewagen kann man die Piste auf den Sonnenberg – Jebel Shams – befahren. Er ist mit über 3000 Metern die höchsten Erhebung des Omangebirges. Allein der Blick vom Gipfel in den “Grand Canyon” des Oman ist wohl einmalig.

Wahiba Sands
Bei Al Mintarib beginnt die “Ramlat al Wahaybah”, die große Sandwüste mit den weiten Dünengebiete der Wahiba Sands. Man sollte sich einen Tag Zeit nehmen um mit Einheimischen und ihren Kamelen die Dünenlandschaft der Wahibas zu entdecken.

Sur
Die alte Handelsstadt ist eine typische Küstenstadt. Hier kann man zuschauen, wie die Dhaus, traditionelle Holzschiffe zum Lastentransport, in mühevoller Handarbeit gebaut werden. Alles erinnert ein bisschen an die Zeiten Sindbads.

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